Blockflöte

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Blockflöte

Die Blockflöte, auch flauto dolce oder, wegen der Form ihres Kopfstückes, Schnabelflöte genannt, ist bereits auf Bildern des 11. Jahrhunderts verewigt. Damals glich sie den Folkloreflöten in Griechenland und Jugoslawien. In der Großfamilie der Blockflöten werdenSopranino, Sopran, Alt, Tenor, Baß und Großbaß am häufigsten gespielt.In der Renaissance spielte man gerne mit anderen „Instrumenten-Familien“ zusammen, z.B. mit Gamben oder Krummhörnern. Im Barockzeitalter spielte man Blockflöte solistisch, auch im Orchester. Als man in den fünfziger Jahren die Vielfalt klanglicher Ausdrucksmöglichkeiten dieses so schlicht aussehenden Instrumentes entdeckte, schrieben bekannte Komponisten eine Fülle neuer Stücke für Blockflöte mit ganz neuen Klängen: vom schrillsten Fortissimo bis zum zartesten, kaum hörbaren Pianissimo, ja sogar mit zweistimmigen Akkorden! So wurde aus der Blockflöte ein „neues“ und modernes Instrument, auf dem es noch viel zu entdecken gibt.

Vor allem die Sopranblockflöte gilt wegen ihrer kindgemäßen Größe als ideales Anfangsinstrument in der Musikerziehung.